Bleibt das Wetter kalt? Wird es regnen? Ist es zu windig? Kommen die Wegeziner und Albinshofer? Und haben wir überhaupt genug Holz für ein ordentliches Feuer?
All diese Fragen haben uns im Vorfeld beschäftigt. Und dann – als es endlich soweit war – kam doch alles ganz anders.
Hallo Heike – wie schön, dass du da warst!
Marlies mit Familie haben wir vermisst. Auch Brigitte & Lars sowie Mario & Jaqueline konnten leider nicht dabei sein. Vielleicht klappt es im Herbst, wenn der zweite Haufen brennen soll?
Manche haben eine beeindruckend weite Anreise auf sich genommen: Pauline & Sebastian kamen über 700 Kilometer weit – Respekt! Und Erhard, ein Schulfreund von Ronald, legte sogar fast 1.000 Kilometer zurück. Das bedeutet uns wirklich viel. Umso größer ist die Vorfreude auf das nächste Mal.
Am Ostersamstag um 17:00 Uhr erwartete uns sonniges Frühlingswetter mit einer leichten Brise, als die Kriener Feuerwehr das Osterfeuer entzündete. Schon nach kurzer Zeit loderten meterhohe Flammen und verschlangen den großen Holzhaufen. Es war beeindruckend – und auch lehrreich – zu sehen, wie Feuer selbst über 20 Meter hinweg Funken schlagen und an anderer Stelle neu entfachen kann. Doch die Kriener Feuerwehr hatte alles sicher im Griff. Svenja zeigte in ihrem neuen Schutzanzug vollen Einsatz – großartig!
Dabei wurde uns auch klar, wie wichtig Strom im alten Feuerwehrmagazin ist.
Etwa eine Stunde später war der Wind mild, der Himmel klar – und die Stimmung rundum entspannt. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Bratwurst mit Brot, dazu Bier, Prosecco, Cola und Wasser. Ralf & Horst am Grill sowie Moni & Doris an der Getränkeausgabe hatten alles fest im Griff. Dank Ellen gab es auch Glühwein und Hubertus Tropfen gegen Alltagskrankheiten.
Gegen 19:45 Uhr ging die Sonne unter. Nur eine halbe Stunde später spannte sich ein klarer Sternenhimmel über uns. Wir rückten näher ans Feuer, das nun angenehm wärmte. Die vielen Gespräche zeigten einmal mehr, wie wertvoll dieses Miteinander ist.
Gegen 21:30 Uhr war alles aufgeräumt (eine leere Radeberger fehlt übrigens 😉). Gemeinsam machten wir uns auf den Heimweg – nach und nach bog jeder in seine Richtung ab. Ein wunderschöner Abend ging zu Ende.
Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer, Spender, an die Freiwillige Feuerwehr Krien und an alle Gäste, die unserer Einladung gefolgt sind.

